Advanced Seminar Economics & Policy: Umweltökonomik

Kurzbeschreibung

Als externe Effekte (auch Externalitäten) bezeichnet man Auswirkungen von Entscheidungen Einzelner auf unbeteiligte Dritte, die nicht über Märkte kompensiert werden – also Kosten oder Nutzen, für die niemand entschädigt oder vergütet wird und die daher im Entscheidungsproblem des Verursachers keine Rolle spielen. Externe Effekte führen i.d.R. zu einer ineffizienten Ressourcenallokation und können daher korrigierende Eingriffe des Staates rechtfertigen. Viele, wenn nicht sogar alle, Probleme des Umweltschutzes finden ihre Ursache im Vorliegen externer Effekte. Die Teilnehmer des Seminars untersuchen ausgewählte umweltökonomische Fragestellungen im Rahmen der Theorie der externen Effekte und leiten Handlungsempfehlungen für die Politik ab.

Themengebiete:

  1. Lokaler Umweltschutz: Das Instrument der Lenkungssteuer
  2. Die nachhaltige Nutzung von lokalen und globalen Allmende-Ressourcen (Forstwirtschaft, Befischung der Weltmeere, etc.)
  3. Globaler Umweltschutz: Klimaschutz als globales öffentliches Gut
  4. Umweltzertifikate (z. B. Emissionshandel)
  5. Das "grüne Paradoxon"
  6. Eine kritische Reflexion der Forderung nach einer „Postwachstumsökonomie“

Voraussetzungen

Grundkenntnisse der Mikro- und Makroökonomik; Grundkenntnisse der Finanzwissenschaft sind empfehlenswert.

Kursinformationen

Dozenten:

Univ.-Prof. Dr. Robert K. Frhr. von Weizsäcker,
Dr. Thomas Daske

Kreditpunkte:    6 ECTS
Auftaktveranstaltung:24.04.2019, 11:30 - 13:00 Uhr
Ort:Raum 2418

Fragestunden

DozentZeitRaum
Univ.-Prof. Dr. Robert K. Frhr. von WeizsäckerDonnerstag, 13:00 - 14:00 UhrRaum 2422
Dr. Thomas DaskeMittwoch, 15:00 - 16:00Raum 2427a